Schreiben an DB-Netz Herr Hanft
von Georg Brandhuber am 30.01.13

Georg Brandhuber, Bahnhofstr. 5, 84405 Dorfen                                                 30.01.13

V.i.S.d.P. BI „Für einen Bahnausbau ohne Mauern und Schranken.“

Betr.: Vorplanung des zweigleisigen Schienenausbaus der Bahnstrecke München- Simbach.

Sehr geehrter Herr Hanft,

Herr Wandinger von der Stadtverwaltung Dorfen hat uns Ihre Person als Anssprechpartner für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke München- Simbach genannt.

Wir wenden uns deshalb mit unserer Zielsetzung „Tieferlegung der Gleise“ im Stadtbereich Dorfen an Sie mit der dringenden Bitte, diese für unseren ganzen Ort und das Isental schonende Ausbauart in die Vorplanungen aufzunehmen.

Ein Ausbau wie auf der Strecke Altmühldorf- Ampfing bereits durchgeführt, wäre mit seinen einhergehenden Schallschutzmauern und bombastischen Brückenbauwerken eine städtebauliche Katastrophe und Durchschneidung des Isentales.

Zudem ergibt sich- auch durch den Bau der A 94 in unmittelbarer Nähe mit seinen Aus- und Einfahrten ein weiterer zusätzlicher Verkehr, dem im Bereich Bahnübergang B 15 nach unserer Meinung nur durch Absenkung der Gleise Rechnung getragen wird.

Wir haben deshalb im Okt. 2011 eine Bürgerinitiative gegründet und uns an die DB, das bayer. Wirtschaftsministerium, den hier anwesenden Bundesverkehrsminister, Bund Naturschutz usw. mit unseren Forderungen gewandt, die deckungsgleich mit den Zielen der Stadt Dorfen sind. So hat die Stadt Dorfen mit Stadtratsbeschluß v. 04.04.12 den Ausbau durch Tieferlegung der Gleise mit 23:1 Stimmen gefordert. Weiterhin haben wir mit der Stadt Dorfen beim Eisenbahnbundesamt die Aussetzung des Planfeststellungsverfahrens „Beseitigung des Übergangs Kl. Moosen mittels Brückenbauüberführung“ beantragt, da durch die im Sommer beschlossene Vorplanung über die gesamte Strecke eine neue Situation entstanden ist.

Der bayer. Staatsminister Zeil, sowie der Bundesverkehrsminister Ramsauer verwiesen in Ihren auch positiven Schreiben auch auf Kostsenrisiken, die evtl. von den Verursachern (Stadt) zu tragen wären. Herr Minister Zeil wies auf die zwingende „Wirtschaftlichkeit“ der Ausbauart hin, die wiederum vom Standpunkt der Bahn anders gesehen werden kann, als von Seiten der Stadt.

Bei einer vom Eisenbahnbundesamt nur für die „Beseitigung des Übergangs Kl.Moosen mit entsprechendem Brückenbauwerk errechneten Kostensumme von 4,7 Mio könnte in Anbetracht weiterer 4-6 Kreuzungsbauwerke und der dann nötigen Schallschutzwände

bei einem realistischen Kostenvergleich ein verhältnismäßig geringer Kostenunterschied errechnet werden.

Der Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Klaus Dieter Josel hat uns in seinem Schreiben v. 10.07.12 u.a. folgende Vorgehensweise wörtlich zugesichert:

„Im Zuge der Planung wird es frühzeitig Abstimmungen mit den betroffenen Kommunen, sowie den zuständigen Kreuzungspartnern geben. Darüber hinaus strebt DB Netz eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit an.“

Mit freundlichen Grüßen,

Georg Brandhuber mit z.Zt. 2164 Unterstützern lt. Unterschriftsliste

P.S:

  1. Zusammenfassung auf unserer Webseite unter dem Titel "Worum geht's?"
  2. "Das droht Dorfen"
  3. "Negativbeispiel Ampfing"
  4. "Positivbeispiel Ismaning"
  5. Aktuelles - Wichtiger Schriftverkehr, sowie Stadtratsbeschluss 04.04.12 über Forderung - Tieferlegung der Gleise
 

Aktuell haben wir

3477

Unterstützer

Das droht Dorfen!

  • B15/Bahn - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Bahndamm - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Bahnhof - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Birkenallee - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Kloster Moosen - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Kloster Moosen - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich